Diese Gutscheine liebt man in Deutschtland – aktuelle Studie zur Gutscheinnutzung

Wer als Dienstleister oder Händler seine Kunden an sich binden will, muss sich was einfallen lassen. Ein beliebtes Mittel: Wert- oder Rabatt-Gutscheine, die man seinen Kunden bei seinem Besuch direkt mit gibt, oder ihm per Post zu besonderen Anlässen zuschickt. Doch wie erfolgreich ist diese Kundenbindung in der Praxis tatsächlich? Welche Gutscheine funktionieren, welche nicht? Diesen Fragen ist die Studie Gutscheinbarometer 2013 jetzt nachgegangen.

Lieber auf Papier als digital

E-Mails oder QR-Code? In Deutschland bevorzugt man nach wie vor Gutscheine in gedruckter Form. Dies ergab die Studie Gutscheinbarometer 2013, wo 85 Prozent der Befragten solche Gutscheine als sehr oder zumindest eher nützlich einstuften. Wer seinen Kunden direkt nach dem Kauf, nach dem Haarschnitt oder dem Restaurantbesuch einen Rabatt- oder Wertgutschein überreicht, hat also bessere Chancen, den Kunden langfristig an sich zu binden, als wenn sich für den elektronischen Weg unterscheidet. Doch nicht nur die Form solcher Gutscheine hat Einfluss darauf, wie wahrscheinlich es ist, dass dieser auch wirklich eingelöst wird.

Warum Gutscheine nicht genutzt werden

So wurden in der Studie auch die Gründe abgefragt, warum Kunden Rabattgutscheine nicht einlösen. Als häufigste Antwort wurde hier mit 87 Prozent “Der Mindestbestellwert ist zu hoch” genannt. 73 Prozent monierten, dass Gutscheine nur für Neukunden gültig oder produktgebunden seien. Ebenfalls häufig genannte Gründe waren eine zu geringe Ersparnis (55 Prozent) oder die Tatsache, dass der Gutschein schon abgelaufen sei, als über eine Nutzung nachgedacht wurde (45 Prozent).

Wichtige Gestaltungstipps

Zielgruppe dieser Studie war zwar vor allem der Online-Handel, doch aus den Ergebnissen lassen sich auch für andere Branchen wertvolle Informationen gewinnen. Wer nämlich Rabatt- und Wertgutscheine als Kundenbindungsinstrument einsetzt, sollte auch sicherstellen, dass die Nutzungsquote dieser Gutscheine möglichst hoch ist. Und genau hier helfen die Ergebnisse der Studie, denn auch in der Gastronomie und im lokalen Handel sind die Gründe dieselben wie im Online-Handel, wenn Kunden Gutscheine einfach verfallen lassen.

Der perfekte Gutschein 2013

Wer sicherstellen möchte, dass seine ausgehändigten Gutscheine auch tatsächlich für zukünftigen Umsatz sorgen, sollte demnach einige Tipps beachten. Achten Sie darauf, dass sich für den Kunden eine attraktive Ersparnis ergibt. Natürlich ist ein Mindestwert, ab dem eine Einlösung möglich ist, legitim, doch sollte diese nicht zu hoch angesetzt werden. Das wirkt abschreckend! Begrenzen Sie die Einsetzbarkeit nicht zu sehr – also keinesfalls auf nur ein einziges Produkt oder eine spezielle Dienstleistung. Achten Sie zudem auf eine lange Laufzeit, so dass Ihre Kunden eine realistische Chance sehen, diesen auch einzusetzen und nicht direkt zu entsorgen.

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Datum: Donnerstag, 14. Februar 2013 11:45
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