Der Nikolaus und sein Knecht Ruprecht kommen

Tja, die roten Umschläge sind ausgeliefert. Unsere Kunden mit
Geschenkgutscheinen gut ausgestattet und auf die kommenden Tage vorbereitet.
Für uns ein guter Grund auch die  Geschichte drum herum etwas näher zu betrachten.

Jeder kann sich noch an seine Kindheit erinnern und den Sankt Nikolaus samt
seinem Gefährten Knecht Ruprecht. Sie auch? Während der Nikolaus in seinem
langen roten Gewand und der Mitra auf dem Haupt in sehr guter Erinnerung ist,
bleibt die Furcht vor seinem dunklen Gefährten oft lange erhalten.
Dieser Ruprecht bringt in einem Sack zwar Geschenke mit, wie Nüsse,
Äpfel und Lebkuchen, aber er hat auch eine Rute. Wer nicht artig war im letzten
Jahr, bekommt diese zu spüren. Diese Figur hat eine Erziehungsfunktion für
inder. Mit Schrecken ermahnt er die Kinder, das Gute zu tun im Alltag und da zu
helfen, wo jeder kann.

Knecht Ruprecht hat viele Namen

Die Christen feiern Nikolaus am 6. Dezember. Es ist der Todestag des heiligen
Nikolaus und am Vorabend dieses Tages kommt er zu den Kindern mit
Geschenken, mahnt aber auch Böses ab. Bis heute wird dieser Brauch gepflegt.
Der Knecht Ruprecht besitzt je nach Region einen anderen Namen, teilweise
eine andere Tradition. Im ehemaligen Ostpreußen hieß er Schimmelreiter, im
Norddeutschen Bullerklas oder Hand Muff im Rheinland und Hans Trap im
Elsass oder Schmutzli in der deutschen Schweiz. In Luxemburg nennen ihn
die Leute noch heute Houseker und in den Niederlanden und Belgien ist es der
Zwarte Piet, der Schwarze Peter.

Der heilige Nikolaus hilft in Notsituationen

Der Nikolaus beschenkt die Kinder, belohnt sie für gute Taten. Er beschenkte in
jungen Jahren die Töchter eines verarmten Edelmannes wird bis heute als
Helfer in Notsituationen und bei Ungerechtigkeiten in Ehren gehalten.
Ein Heiliger, der im Volk verankert ist. In der ganzen
Ostkirche gilt er beliebtester Heiliger neben Maria. Schon im 6. Jahrhundert
baute Kaiser Justinian für ihn in Konstantinopel eine Kirche. Diesseits der
Alpen wurden dem heiligen Nikolaus zwischen dem 11. und 16. Jahrhundert
rund 2200 Kirchen geweiht.

Die Gaben werden auf dem Nordpol gefertigt

Er kam um 270 in der Hafenstadt Pakara in Kleinasien zur Welt. Wegen seiner
Frömmig- und Mildtätigkeit wählte man ihn zum Bischof von Myra. Während den
Christenverfolgungen war er im Gefängnis, wurde aber wieder befreit. Angeblich
werden die Geschenke des Nikolaus in Werkstätten auf dem Nordpol gefertigt.
Oft kommt er mit einem Schlittenhund und in Amerika und Großbritannien durch
den Schornstein. In katholischen Gemeinden trägt er ein weißes Gewand und eine
Mitra und der “evangelische” Nikolaus glich sich dem Weihnachtsmann.
Den Geschenkesack und die Rute seines Knechts trägt er hier oft.
Sein Name findet sich etwa im Südtiroler Fladenbrot.

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Datum: Sonntag, 1. Dezember 2013 9:30
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