Weihnachtsbräuche – andere Länder, andere Sitten

Fast überall auf der Welt feiert man das “Fest der Liebe”. Jeder hat seine eigenen Traditionen, die er mit der Weihnachtszeit in Verbindung bringt.
Zu den bekanntesten Klassikern gehören der Adventskranz mit seinen 4 Kerzen und der Adventskalender mit den 24 Türchen. Beide sollen die Wartezeit auf den Heiligen Abend verschönern. Der Tannenbaum mit Kerzen und buntem Baumschmuck darf nicht fehlen, denn nicht nur die leuchtenden Kinderaugen erfreuen sich daran.
Wer kommt eigentlich in der Heiligen Nacht und bringt die Geschenke, Christkind oder Weihnachtsmann? Das ist in jedem Land und in jeder Familie unterschiedlich. Für kirchlich erzogene Menschen kommt am 6. Dezember der Heilige Nikolaus und am 24. Dezember das Christkind.

Andere Länder andere Sitten
In Amerika bringt der Weihnachtsmann mit seinem Rentierschlitten die Geschenke. Hierzu rutscht er durch den Schornstein und die Kinder stellen ein Glas Milch und einen Teller mit Keksen als Dankeschön für Ihn auf.
Australien feiert Weihnachten mitten im Sommer. Hier flitzt der Weihnachtsmann in roten Boxershorts und auf Wasserskiern herum.
In Russland bringt Väterchen Frost in einem Schlitten, der von drei Pferden gezogen wird, den Kleinen die Geschenke.
Weihnachten ist in China kein offizieller Feiertag. Aber auch hier sind westliche Bräuche ins Land gezogen. So stellen sich einige Chinesen einen Plastik-Tannenbaum ins Wohnzimmer oder hängen Socken auf.

Familienzeit
Gerade in der kalten Adventszeit schaffen wir uns gern warme und gemütliche Momente. Das eigene Heim wird mit Tannenzweigen, Nussknacker, Sternen, Engel, Weihnachtsmännern, Krippe mit Ochs und Esel und vielen Kerzen dekoriert.
Wer Kinder hat, liest ihnen Weihnachtsgeschichten vor oder übt gar Weihnachtslieder mit ihnen. Plätzchenbacken und ein Lebkuchenhaus bauen macht allen Schleckermäulchen großen Spaß. Gern schaut man sich auch Filmklassiker wie “Der kleine Lord”, “Eine Weihnachtsgeschichte” von Dickens, “Der Nussknacker-Prinz” oder “Der Polarexpress” an.

Gute Taten vollbringen
In der Weihnachtszeit nehmen wir unsere Gedanken und Gefühle intensiver wahr.
Wir wollen gute Taten vollbringen und anderen eine Freude machen. Wir nehmen an Aktionen wie “Weihnachten im Schuhkarton” teil. Hier werden Kartons mit Spielzeug, Stofftieren, Kleidung und anderen nützlichen Dingen verpackt und an Kinder verschickt, die nichts besitzen.
Ein Geschenk zu bekommen hat für uns eine ganz wichtige Bedeutung. Mit einem Päckchen zeigt man seinen Liebsten, wie sehr man sie schätzt und lieb hat.
Wer freut sich nicht über ein Geschenk?
Auch das Wichteln in der Familie, bei Nachbarn oder Arbeitskollegen ist zunehmend eine beliebte Tradition geworden. Durch eine Auslosung zieht hier jeder den Namen eines Gruppenmitgliedes, das er mit einem kleinen Geschenk bewichteln muss. Der Beschenkte erfährt nicht, wer sein Wichtel war, außer man ändert die Regeln entsprechend. Dieser Brauch hat sich im Laufe der Zeit und je nach Region und Gesellschaft unterschiedlich entwickelt.

Weihnachten wäre ohne diese althergebrachten Bräuche nicht dasselbe.
Wir hoffen Sie konnten die in vielen Branchen oft turbulente Adventszeit auskosten und genießen.
Das SYNOUVELLE-Team wünscht Ihnen von Herzen ein bezauberndes Weihnachtsfest mit vielen Glanzlichtern.

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Datum: Montag, 23. Dezember 2013 8:38
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